let there be light

(c) NVA`s Speed of Light/RTG/vE&K WerbeagenturDen Titel nehme man bitte in doppeltem Sinne. Zunächst einmal steht da die Entscheidung zu der eigentlichen Seite runHerne noch einen Blog zu führen. Auf runHerne wurde es langsam schwierig, das Gleichgewicht zwischen persönlichen und rein informativen Inhalten zu finden. Und die Seite soll weiterhin eher einen informativen Charakter behalten. Das soll nicht heißen, dass die Inhalte jetzt komplett emotionsfrei werden. Es geht eher um Gedanken die man zum Laufen hat oder Erfahrungen, die man rund um das Laufen macht. Soviel zum „was“.

Den Gedanken zu diesem Blog hatte ich schon viel länger – man trägt sich ja mit vielen Gedanken, wenn man andere Websites oder Blogs sieht. Wirklich notwendig wurde das Ganze aber erst jetzt, als ich merkte, tägliche Berichte zu einem Projekt haben nichts auf runHerne zu suchen und Facebook, Twitter und Co. können nur teilweise das Werkzeug der Wahl sein. Das Backend von runHerne ist gut geeignet, um Berichte über eine gewisse Zeit hinweg zu verfassen, aber ich konnte mir nicht vorstellen, mal eben schnell einen Bericht und ein Bild von unterwegs zu posten. Also musste etwas anders her.

(c) NVA`s Speed of Light/RTG/vE&K Werbeagentur

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Welches Projekt ich meine?
Mitte September, also bezogen auf den Anmeldeschluß ziemlich spät, erfuhr ich eher durch Zufall durch eine eMail an alle Besitzer der Ruhr.Toppcard von Speed Of Light Ruhr. Es dauerte allerdings ein ganzes Wochenende, bis ich mir einigermaßen klar darüber war, was das Projekt ist und was die Angaben in der Ausschreibung bedeuteten.

  • drei technische Proben von 17:30 – 23:00
  • vier Generalproben von 17:30 – 23:00
  • vier Perfomancetage
  • und das alles innerhalb von 13 Tagen

Hinzu kommen die läuferischen Aspekte: je Spielort (7 Stck.) ca. 2,5km Laufperformance (grobe Schätzung), an den Performancetagen dann zusätzliche Laufstrecken von 19km, 8km und 9km. So unter’m Strich schon eine stolze Herausforderung. Der Terminkalender war nach dem Eintragen der Termine verdammt voll.

Trotz allem habe ich mich – natürlich nicht ohne Rücksprache mit meiner Familie – dann angemeldet und die Verpflichtungserklärung unterschrieben. Auf dieser bestätigt man zum einen, dass man den körperlichen Anforderungen gewachsen ist und dass man an den vorgesehenen Proben regelmäßig teilnimmt.

Irgendwie hat mich das Projekt sofort in seinen Bann gezogen und ich habe mich immer wieder selbst gefragt, ob dieses Event, dass in dieser Form noch nie stattgefunden hatte, es wirklich wert sei, diese Abende zu opfern. Man darf nicht vergessen, dass die Proben nach der Arbeit stattfinden würden und immerhin bis 23:00 dauern. Und wenn dann der Wecker um 5:30 schellt? Was dann? Und wieviel Zeit bleibt mir für die Dinge in der Familie? Es würde das eine oder andere auf Eis gelegt werden müssen. Allerdings ist es ja ein endlicher Zeitraum von knapp zwei Wochen. Umso zwiegespaltener war ich dann, als die Bestätigung kam und ich als Teilnehmer begrüßt wurde.

Jetzt hieß es, die anstehenden Termine für den Zeitraum der Proben und Aufführungen zu koordinieren. Das geht mit fixen Terminen ganz gut, aber es können immer spontane Sachen dazwischen kommen. Warten wir erstmal ab. Auf der anderen Seite denke ich, dass einige LäuferInnen sich nicht angemeldet haben, da sie die Termine nicht einhalten konnten. Was mir sehr entgegen kam, war der Ausgangspunkt für die Proben, die so genannte Production Base. Diese sollte an der Zeche Ewald sein, welche ich mit dem Auto in knapp 15min erreichen kann.

Ich war auf jeden Fall gespannt auf das Infotreffen am 13.09.2013. Hier würden zum ersten Mal die LäuferInne als ganze Gruppe zusammentreffen. Zu dem gibt es detaillierte Informationen zum Projekt und zum Ablauf der Proben.

Wenn die ganze Angelegenheit nur halb so beeindruckend wird, wie in den Videos und Bildern im Netz, dann wird es den Aufwand wert sein.

Speed Of Light Ruhr – Official Trailer [HD]

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