One Run, One Crew – Brooks Run Happy 2015 Tour Stop Dortmund

Irgendwann Anfang Mai kam für unsere TRR CRW die Zusage, dass wir die Strecke für den Tourstop in Dortmund supporten könnten, wenn wir wollten! Was für eine Frage! Natürlich wollten wir! Und dann musste alles ganz schnell gehen. Bis zum 14.06. war nicht mehr ganz so viel Zeit. In jedem Fall wollten wir den Tourstop zu einem entspannten Event für alle Teilnehmer machen!

Brooks hatte Anfang des Jahres aufgerufen, dass sich Laufgruppen bewerben konnten, die Run Happy Tour zu supporten. Was das heißen sollte, war bis dahin gar nicht wirklich klar. Wir machten aber mal eine Bewerbung fertig, weil wir dachten, als Crew wäre es sicher cool, an solch einem Event unterstützend mitzumachen. Und wenn wir uns schon den Namen TwittRunnerRuhr geben, kam nur der Stop in Dortmund in Frage.

Auch wenn wir streckentechnisch anfangs nicht ganz 100% von Hr. Walter als begeistert waren, gab es organisatorisch keine Option den Startpunkt zu verlegen. Da unsere TRR CRW fast über das ganze Ruhrgebiet verteilt wohnt (und noch ein bisschen weiter 🙂 ), haben sich die Mitglieder aus der Umgebung von Dortmund dran gemacht, ein Strecke zu basteln. Als der erste Entwurf fertig war, kam von Brooks die Ansage, dass die Strecke schön urban sein soll. Also alles, was die Stadt und das urbane Umfeld so zu bieten hat. Allerdings waren wir mit dem vorgegebenen Start der Strecke ein wenig weit weg von Dortmund City.

Mit etwas Mühe, ist dann eine hoffentlich gut laufbare Strecke entstanden. Uns haben die Testläufe auf jeden Fall viel Spaß gemacht und zu sehen gab es fast alles, was Dortmund landschaftlich und industriell zu bieten hat. Natürlich hatten wir noch eine Menge mehr Ideen, aber dann wären aus den 12km gut und gerne 30km geworden.

(c) Christian @okalpitschu

(c) Christian @okalpitschu

Brooks hat allen Support Crews einen Satz Shirts spendiert. Unsere haben wir kurzerhand mit unserem Logo versehen. Unser Gedanke hinter dem Aufdruck war, dass wir beim Lauf besser erkannt würden. Wir sollten ja schließlich auch die Guides machen und ein wenig auf die Gruppe aufpassen. Da ist es immer besser, wenn man als solcher auch schnell erkannt wird.

(c) Christian @okalpitschu

(c) Christian @okalpitschu

Der 14.06. kam und wir hofften, das Brooks mit der Strecke zufrieden ist. Bisher kannten sie die Strecke nämlich noch nicht. Schon am Mittag fuhren ein paar aus unserer Crew mit den Leuten von Brooks die Strecke ab. Bis auf eine kleine Änderung konnten wir die Strecke so laufen, wie geplant. Es wurde mächtig markiert und mit Sprühkreide Pfeile auf dem Boden aufgebracht.

Brooks baute vor dem Hr. Walter einen kleinen Truck auf, in dem Die Testschuhe, die Shirts für die Teilnehmer und weiteres Equipment verstaut waren. Als es auf 17:00 Uhr zuging, fanden sich immer mehr Leute ein. Eine genaue Zahl kann ich schlecht schätzen, aber es waren sicher weniger als in Berlin oder Hamburg. Ich fand eine ganze Menge Gelegenheit mich mit bekannten Leuten zu unterhalten. Eine ganze Reihe von Aktiven, die ich von Facebook, Twitter oder auch schon „in Echt“ kannte waren hier. Unter ihnen ehemalige Speed Of Light Läufer und Leute, die ich aus dem Brooks-Messenger-Umfeld kannte. Schön euch alle mal wieder getroffen und gesprochen zu haben.

Um 17:00 Uhr gab es dann eine kleine Ansprache vom Brooks Team (per Megaphone), wo noch mal darauf hingeweisen wurde, dass es hier um einen Funlauf geht und jeder auf eigenes Risiko läuft. Das war in den Infos auf der Eventseite schon zu lesen und sollte jedem klar sein. Die Strecke verlief zum Glück nur an ganz wenigen Stellen über Straßen. Jetzt war auch der Zeitpunkt, an dem die kostenlosen Shirts für die Teilnehmer verteilt wurden. Entweder ein graues Singlet oder ein dunkelgraues Shirt auf dem jeweils RunHappy stand. Ebenso konnten die Läuferinnen und Läufer ihre Testschuhe abholen.

Dann ging es auch schon los. Wir versammelten uns auf der Speicherstraße vor dem Hr. Walter und begannen unsere Runde. Vorne weg Thomas aus unserer Crew, der die Strecke zum größten Teil zusammengestellt hat. Bei ihm war Christian, der sich an den Kreuzungen vor die Autos warf bzw. nett mit ihnen sprach und den Sinn dieser Aktion erklärte.

(c) Christian @okalpitschu

(c) Christian @okalpitschu

Im Mittelfeld waren Anne, Andreas und Jens verteilt. Den Schluß machten Sebastian, Frederic und ich. Wir hatten wirklich den Fokus darauf, die Gruppe zusammenzuhalten und das sich das Feld nicht so sehr auseinander zieht.

An einigen Stellen der Strecke gab es Engpässe, wo wir entweder an einer Kreuzung stehen bleiben mussten oder an Bahnübergängen durch eine Schikane mussten. Hier staute es sich natürlich auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite hatten die langsameren LäuferInnen die Chance wieder den Anschluss zu finden.

(c) Christian @okalpitschu

(c) Christian @okalpitschu

Raus aus dem Industriegebiet am Hafen und rein in den Fredenbaum Park. Ein krasser Gegensatz und es wurde noch krasser. Fast jede größere Wiese wurde hier genutzt um Picknick zu machen und teilweise sogar um den Grill aufzustellen und diversem Grillgut mächtig einzuheizen. So roch es dann auch! Aber da wir noch am Anfang des Laufs waren, haben wir noch keine LäuferInnen wegen Appetit verloren.

Den weiteren Verlauf der Strecke kann man am besten in einer der beiden Bildergalerien sehen oder in dem kurzen Film, der während dem Lauf von Brooks erstellt wurde.

Galerie 1 (Brooks) | Galerie 2 (TRR CRW)

Highlights waren ganz sicher:
* der Fredenbaum Park
* die Strecke entlang dem Kanal
* die Treppe am Deusenberg
* die MTB/BMX Piste auf dem Deusenberg
* die „Schnecke“ an der Provinzialstraße
* die Hafenanlage ab dem Hafenamt

Wie gesagt: wir hatten noch einige Ideen mehr! Aber die Strecke sollte für alle laufbar sein. Frederic und ich liefen als „Besenwagen“ und bleiben bei einer kleinen Gruppe von LäuferInnen, welche die Strecke gerne laufen wollten, aber einfach nicht in dem Tempo des Hauptfeldes. Da wir uns auch auf solch eine Situation eingestellt hatten, war das alles kein Problem.

(c) Frederic @lexusburn

(c) Frederic @lexusburn

Anfangs klappte es gut, das Hauptfeld an den Engpässen wieder einzuholen. Unser Angebot, den Deusenberg mit seiner Treppe auszulassen wurde gerne angenommen und unsere kleine Gruppe hatte Zeit etwas zu entspannen. Es dauerte ein wenig, aber dann kam das Hauptfeld von der Halde zurück. Anscheinend hatten es alle gut verkraftet und eine Menge Spaß beim Downhill.

Von hier aus ging es ein gutes Stück entlang der Emscher. Dieser Teil war wirklich entspannt und es gab genug Zeit, sich zu unterhalten. In einem kleinen Bogen gibg es dann auf den Fuß- und Radweg der Mallinckrodtstraße, dem Zubringer zur A45. Von der Brücke über die Emscher und den Gleisanlagen des Hafens hatte man einen tollen Blick auf die Dortmunder Skyline. Das Hauptfeld hatte dieses Vergnügen ja schon auf dem Deusenberg. Im Anschluss an diesen Abschnitt kam die Schnecke, die man im Film auch ganz gut sehen kann.

(c) Christian @okalpitschu

(c) Christian @okalpitschu

Über diese Rampe kamen wir dann wieder in den eigentlichen Hafenbereich am Alten Hafenamt. Von hier aus ging es den letzten Kilometer durch den Hafenbereich direkt durch die Verladezonen, die allerdings frei zugänglich sind. Auf der anderen Seite des Hafenbeckens konnte man schon die Musik im Herr Walter hören. Noch zwei Mal rechts abbiegen und wir waren am Ziel.

Dort wartete schon das Brooks Team mit den ersten Würstchen und schnell bildete sich eine Schlange mit hungrigen LäuferInnen. Auch wir reihten uns ein. So weit, wie wir Gesprächsfetzen auffangen konnten, hat es allen gefallen und die Strecke war tatsächlich gut laufbar und abwechslungsreich. Das freut uns als Support Crew natürlich und wir würden uns total freuen, wenn wir nächstes Jahr wieder supporten dürften.

Das war nämlich eine der Aussagen, die das Brooks Team zum Ende des Abends machte. Man hat vor, diese Runhappy Tour im kommenden Jahr zu wiederholen, wenn auch vielleicht mit leicht abgewandeltem Ablauf. Lassen wir uns überraschen!

Bleibt mir nur noch zu sagen: Dortmund, es hat Spaß gemacht mit euch! #Runhappy 🙂

2 Gedanken zu „One Run, One Crew – Brooks Run Happy 2015 Tour Stop Dortmund

  1. Das hört sich nach einer wirklich interessanten und abwechslungsreichen Strecke. Vor allem aber auch nach viel Spaß. In Berlin war es mit dem Team auch sehr schön. Würde mich freuen, wenn es im nächsten Jahr wieder stattfinden würde.

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