Rien ne va plus, Fitnessblogger!

Die Zeit ist rum! Am 31.08. endete die Meldefrist für die Ergebnisse zu den insgesamt 15 möglichen Challenges. Jetzt ist es an Lotta und Schorsch von Tri-it-Fit die besten 10 Ergebnisse aller Teilnehmenden zu ermitteln und das Ranking zu erstellen. Für mich ist das Ergebnis zwar nicht die Hauptsache, aber mal sehen, was dabei rauskommt.

Die Herausforderung

Seit April hatten die Teilnehmenden Zeit, sich mindestens 10 der 15 möglichen Übungen auszuwählen und in diesen ein Ergebnis zu erzielen. Sei es ein Maximalgewicht, eine schnellste Zeit oder eine maximale Anzahl von Wiederholungen. Alle Übungen waren im Grunde für alle Teilnehmenden durchführbar, gerade auch, weil man eine Auswahl treffen konnte. Gewertet wurden dann die zehn besten Ergebnisse.

Um die Ergebnisse und Videobeweise zu posten, hatte man vom 01.05. bis zum 31.08., 23:59 Uhr Zeit. Jede Übung konnte beliebig oft wiederholt und erneut als Ergbnis eingereicht werden. Danach ging nix mehr – rien ne vas plus!

Da eine Menge Zeit für das Absolvieren der Übungen zur Verfügung stand, habe ich mich natürlich angemeldet. Wenn man überlegt, wieviele Blogs und Accounts in anderen Social Media Kanälen irgendwie das Wort Fitness in der Beschreibung haben oder sogar im Namen, wundert es mich ernsthaft, wie wenig Teilnehmende sich zusammengefunden haben. Und bitte: keiner komme mir jetzt mit der Ausrede, man müsse sich ja auf den Wettkampf XYZ oder das Event MNO vorbereiten! 10 Übungen in vier Monaten sollten für jeden „fitten“ Blogger machbar sein. Irgendwie ja auch schon eine Frage der Ehre! 😉

Ich sehe die Challenge zum Fittesten Fitnessblogger als Mischung aus einer Art Olympiade und FSK (Freiwillige Selbstkontrolle). Jeder Fitnessbloggende konnte an der Challenge teilnehmen, auch ohne sich vorher zu qualifizieren. Jeder hätte einfach sein Bestes gegeben und den interessierten Lesenden zeigen können, dass sie oder er auch das vertreten kann, worüber sie oder er schreibt.

Zwei Mitglieder meiner Laufcrew TwittRunnerRuhr waren auch dabei und haben richtig Gas gegeben. Anne (@_hermanne) und Andreas (@laufsteiger) haben ihre Übungen sauber durchgezogen. Für eine kommende Challenge wollen wir uns in einem Sportcenter mit dem großen X mal für gemeinsame Trainings verabreden.

Fazit der Challenge

Da vielleicht nicht jeder den Blog bis ans Ende liest, hier schon mal mein ausdrücklicher Dank an Lotta und Schorsch von Tri-it-Fit. Die Idee und die Organisation der Aktion hat mir sofort Spaß gemacht, auch wenn man sich erstmal damit anfreunden musste, die Übungen als Videobeweis vorzulegen. Aber wie soll das sonst klappen? Die vier Monate sind wirklich eine tolle Zeit gewesen und waren so etwas wie eine superkurze Vorbereitung auf eine Olympiade oder einen 10 Kampf der besonderen Art.

Vielen Dank dafür!

Meine Challenges

Relativ schnell hatte ich die Übungen aussortiert, die ich nicht machen wollte. Dazu zählte der HM und der 10km Lauf. Alleine schon deshalb, weil ich im Sommer an keinen Wettkämpfen auf diesen Distanzen teilnehme. Bleiben noch 13.

Das Schwimmen musste bei mir leider auch ausfallen. Das lag aber unter Anderem auch daran, dass man in unseren Schwimmbädern nicht mit einer Kamera ankommen und filmen darf. Das sollte man bei einer Neuauflage (hoffentlich 2017!) berücksichtigen. So verwundert es nicht, das lediglich eine Teilnehmerin ein Video zu ihrem Schwimmen verfügbar gemacht hat. Bleiben noch 12.

„Lasst die Spiele beginnen!“

Hier kommen jetzt in kurzer und knapper Form meine Challenges (in der Reihenfolge, wie sie auf Tri-it-Fit genannt wurden). Ich habe zu eurer Belustigung jeweils den Link zum eingereichten Videobeweis auf Vimeo angefügt (powered by Xiaomi Yi and KDEnlive).

Challenge 1 (1) – Planken

#01 PlankenDie Plank ist eine nicht zu unterschätzende Halte-Übung, eine Königin der Rumpfmuskel-zerstörerinnen. Das sollte man stetig antrainieren, sonst kommt man, so wie ich nur auf 3m 40s. Videobeweis

Challenge 3 (2) – Push-Ups

video_thumb_03Hiermit ist der gute alte Liegestütz gemeint. Auch hier kann man schön kontinuierlich die Anzahl der Wiederholungen steigern. Zusätzlich helfen kann das Bankdrücken mit mehr als 2/3 Körpergewicht. Bei mir sind es 64 Wdh. geworden. Videobeweis

Challenge 4 (3) – Pull-Ups

video_thumb_04Bei meinem ersten Klimmzugversuch (nach sehr langer Zeit) musste ich so lachen, da ich einfach nicht die Kraft hatte, mich einen Zentimeter hochzuziehen. Hier muss man einfach dran bleiben. Da ich die Übung kurz vor Ende absolviert habe, als ich mich an wenigen Tagen mit zu vielen Übungen kräftemäßig selbst gekillt habe, bin ich mit den 8 Wdh. nicht ganz zufrieden, es ging aber nix mehr. Videobeweis

Challenge 5 (4) – 1-km-Lauf

video_thumb_05Die Übung habe ich eher spontan mit reingenommen, da ich noch etwas als Puffer brauchte, wenn eine andere Übung (siehe Klimmzüge) nicht ganz so gut klappt. Also auf die Bahn, 2,5 Runden Vollgas und bei 3m 47s zufrieden durchs Ziel. Da wir alle keine Profis sind, lagen die Ergebnisse recht nahe zusammen. Videobeweis

Challenge 6 (5) – 5 km Rudern

video_thumb_06Nicht ganz so alltäglich ist das Rudern. Genau genommen ist das eine ziemlich komplexe Übung, wenn man es ordentlich machen will. Zahlreiche Video-Anleitungen später habe ich dann kurz vor Ende die 5km durchgezogen – anders kann man es nicht sagen! Fast 22 Minuten den ganzen Körper stetig zu fordern ist echt krass. Umso mehr bin ich mit den 21m 15s zufrieden. Videobeweis

Challenge 7 (6) – Seilspringen

video_thumb_07Als Einziger Teilnehmer (was ich bis zum Ende der Challenge nicht wusste) in dieser Disziplin hatte ich zwar den Ehrgeiz, die 400 Sprünge zu knacken, musste mir aber um die volle Punktzahl ausnahmsweise mal keine Sorgen machen. Etwa 420 Sprünge sinds geworden. Sehr schön! Videobeweis

Challenge 8 (7) – Bankdrücken

video_thumb_08Willkommen im Land der Maximalkraftübungen. Das Bankdrücken ist dabei noch eine Übung, die man mit dem Liegestütz gut kombinieren kann (siehe oben). Also einfach das Gewicht langsam auf mindestens 2/3 des Körpergewichts bringen (das muss man nämlich in etwa bei der Liegestütz stemmen) und dann langsam steigern. Bei mir sind es 60kg geworden, wobei ich schlicht und ergreifend zu spät damit angefangen habe. Videobeweis

Challenge 9 (8) – Kreuzheben

video_thumb_10Wieder eine Übung, die man – richtig ausgeführt – nicht unterschätzen sollte. Hierzu muss man ordentlich Rumpfmuskulatur haben und den Rücken stärken. Da ich das Kreuzheben schon lange in meiner Trainingsroutine habe, ist mir der Bewegungsablauf bekannt gewesen. Allerdings mit weniger Gewicht. Die 90kg gehen hier für mich vollkommen in Ordnung. Videobeweis

Challenge 10 (9) – Kniebeugen

video_thumb_09Man sollte denken: nichts leichte als das! Aber auch hier liegt die Tücke in der Rumpfmuskulatur und im Ausführungs-Detail. Mit ein wenig Übung kann man das Gewicht gut auf Körpergewicht bringen. Besonders Läufer sollten diese Übung nicht unterschätzen, da die sich die gewonnene Kraft bei Anstiegen positiv auswirkt. Und keine Angst: so schnell bekommt man keine Oberschenkel von 70cm oder mehr. Da muss man echt was für tun. Meine 80kg sind ebenfalls okay. Videobeweis

Challenge 14 (10) – Box Jumps

video_thumb_14Ja, Box Jumps! Was soll ich sagen. So viele Wdh., wie es in zwei Minuten geht. Auf eine Box oder etwas ähnlichem, das mindestens 45cm hoch ist. Viel anstrengender, als ich dachte. Auch mit den Tipps diverser Videos wurde es nicht leichter. Immerhin sind 57 Wdh. dabei rausgekommen. Danach konnte ich nur noch langsam weiterlaufen. Videobeweis

Challange 15 (11) – Jumping Lunges

video_thumb_15Die Jumping Lunges auf Zeit oder die 100 Burpees (welche ich nicht gemacht habe) werde ich beim nächsten Mal definitiv als letzte Übung machen. So einen Muskelkater hatte ich schon lange nicht mehr. Ich schwör! Wer diese komplexe Übung nicht kennt, sollte sich den Videobeweis ansehen. 90 Wdh. in zwei Minuten waren kurz vor der Grenze zum totalen Muskelversagen oder schon leicht drüber. Danach konnte ich kaum noch meinen #RunAtWork zuende laufen. Videobeweis

 

Ich werde mich jetzt nicht nochmal wiederholen, aber alle Fitness Blogger aufrufen an der nächsten Challenge teilzunehmen. Wenn du ein fitter Blogger bist und nicht nur über Fitness bloggst, sollten dir die Übungen keine echten Probleme bereiten.

Sollten Lotta und Schorsch im kommenden Jahr die Challenge nicht machen wollen, stellt sich die TwittRunnerRuhr Crew gerne als Organisator zur Verfügung. Dieses Spektakel sollte als Freiwillige Selbstkontrolle an der Ehre jedes Fitnessbloggenden nagen. 😉

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