SOL „3 – 2 – 1 und raus“

Mit diesen oder ziemlich ähnlichen Worten hat Choreografin Ivana die Abschlußperformance von speed of light ruhr am 05.10.2013 im Landschaftspark Duisburg offiziell beendet. Damit ging auch ein fast zweiwöchiges Projekt zuende, welches bei mir und – wie ich denke – allen anderen TeilnehmerInnen einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird. Über die Proben habe ich in den zurückliegenden Blogposts bereits berichtet (siehe Chronik rechts # einige fehlen allerdings noch #).Warnung vorab: es folgend viele, viele Worte! Ihr wurdet gewarnt!

speed of light ruhr war für alle Beteiligten eine neue Erfahrung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand aus den Teams schon jemals an so einem Projekt teilgenommen hat. Abgesehen davon ist es auch das erste Mal, dass die 1992 gegründete schottische Künstlergemeinschaft NVA (nacionale vitae activa) dieses Lichtkunstprojekt nach Deutschland und das europäische Festland brachte.

Etwas früher an diesem Tag haben wir uns mit einem etwas wehmütigen Gefühl zum 11. Mal an der Production Base auf der Zeche Ewald getroffen. Irgendwie herrschte eine besondere Atmosphäre. Auf der einen Seite war ich froh, dass die Anstrengungen und der Schlafmangel der zurückligenden Tage ein Ende finden würde, auf der anderen Seite hatte ich mich mitlerweile an die Situation gewöhnt. Mein Körper stellte sich auf das Streaklaufen-/performen ein und mein Geist akzeptierte das nahezu tägliche Proben – auch am Wochenende.

Bei alle dem darf man nicht vergessen, dass meine Familie auch auf mich verzichten musste. An jedem Probentag und später bei den Performances hieß es um 17:00 Uhr das Haus verlassen und nicht vor 22:00 Uhr, tendenziell sogar eher 23:00 Uhr wieder daheim sein. Für manch anderen war es durch die längere Anfahrt noch ein größerer Zeitaufwand. Hier schon mal ein dickes fettes Danke schön!“ an meine Lieben!

An unserem Teamtisch warteten schon einige „Gelbe“. Jemand hatte ein Gruppenbild in eine Collage gebastelt, welches wir unterschrieben an unseren Leadrunner übergeben würden. Das Ganze in einen Bilderrahmen verpackt. Eine sehr nette Idee. Die gewohnt freundschaftliche Atmosphäre in der Gruppe wurde heute immer wieder durch kurze Einwürfe unterbrochen: „Heute das letzte Mal“, „Was mache ich ab morgen mit der ganzen Freizeit?“, „Und dann ist heute alles vorbei“ waren Aussagen, die ich vernehmen konnte. Teilweise ernst, teilweise ironisch gemeint. Auch in den anderen Gruppen konnte man im Vorbeigehen ähnliches hören. Anders als sonst, wo die Luft von positiver Anspannung geladen war, mischte sich jetzt das Wissen um den nahenden letzten Auftritt hinzu. Bei der ersten Probe auf der Halde Hoheward sagte ein Läufer: „Das ist großartig, das sind wir und das kann uns schon jetzt keiner mehr nehmen!“ Umso mehr Gewicht bekommt  das Ganze genau in diesem Moment.

Wir schauen aus dem Fenster auf den Platz vor unserem Aufenthaltsraum und sehen den Leadrunnern zu, wie sie Teile der Performance wiederholen. Angus sitz am Rand des Platzes und ruft plötzlich herauf, wir sollen alle herunterkommen. Anders als sonst will er die Performance für den Abschluß in Duisburg nochmal mit allen proben. Kein Wunder, denn es ist – wie ich meine – die anspruchvollste Choreographie. Vieles wird leichter nachvollziehbar, wenn man weiß, was hinter den einzelnen Elemente steckt. Angus erklärt uns, unterstützt durch Ivana, die Bilder im Detail und die Performance wird für mich besser verständlich.

SOL Performancetag 3 (1)

SOL Performancetag 3 (1)

Wir legen wieder die Lightsuits an. Wie selbstverständlich hilft man sich gegenseitig und in wenigen Minuten machen sich alle auf den Weg in Richtung Bus. Bisher haben wir nahezu perfektes Laufwetter gehabt, aber heute sieht es ernsthaft nach Regen aus. Die Wolken am Himmel verheißen nichts Gutes. Erste Station heute ist der Platz der Guten Hoffnung am Centr.O in Oberhausen. Auf der gesamten Fahrt bin ich mir unsicher, ob ich schnell noch die Regenjacke drunterziehen soll. Kurz vor dem Parkplatz hinter der Arena sieht man aber deutlich, dass die Wolken nach Osten abziehen, also entgegen unserer Laufrichtung für heute. Selbst hinter der Halle stehen schon eine ganze Reihe von Leuten, die uns interessiert anschauen. Bei diesem Interesse der Leute fühlt man sich schon ein wenig besonders.

SOL Performancetag 3 (2)

SOL Performancetag 3 (2)

Aufstellung. Dann setzt sich die Doppelreihe in Bewegung. Schon bevor wir die Treppen zum Platz herunterlaufen säumen einige Zuschauer den Weg und klatschen, hier und da motivierende Sätze. Auf dem Platz ist mehr los als beim Weihnachtsmarkt. Wir sind eine von den beiden letzten Gruppen, die auf den Platz laufen. Das Framing ist schon fast geschlossen. Die Zuschauer stehen wieder ganz nah an der Laufstrecke. Man kann die Atmosphäre förmlich spüren. Die Performance klappt gut, bis zu diesen endlosen Kreisen, die gefühlte 10 Minuten dauern. Erste technische Panne überhaupt: Ivanas Funkgerät gibt den Geist auf! Die Leadrunner können für lange Zeit keine neuen Kommandos empfangen und so laufen und laufen wir weiter im Doppelkreis. Dann endlich die nächste Figur. Leider mussten zwei tolle Elemente gestrichen werden, weil wir viel Zeit verloren haben. Der Rest der Performance klappt dann aber wieder reibungslos und die Zuschauer verabschieden uns mit großem Beifall. Etwa 3000 Zuschauer sollen den Platz am Centr.O gesäumt haben. Wow!

Wir laufen wieder an der Arena vorbei und bilden eine Zweierreihe um in Richtung Rhein-Herne-Kanal abzuziehen. So wie am Tag zuvor klappt das Laufen wieder perfekt, da das Tempo sehr angenehm ist und man der Lauf nicht nur anstregend ist.

SOL Performancetag 3 (5)

SOL Performancetag 3 (5)

Lauf über die Brücke als Video

Als wir über die Rehberger Brücke in Oberhausen gehen ergibt sich für die Zuschauer ein tolles Bild. Diesmal stehen sehr viele Zuschauer an der Laufstrecke und immer wieder tauchen kleine Gruppen von ihnen auf um zu applaudieren oder durch Zurufen zu motivieren. Wir erwidern immer mit einer La Ola, die sich durch die gesamte Gruppe zieht.

SOL Performancetag 3 (6)

SOL Performancetag 3 (6)

Die freiwilligen Helfer sind an jeder Kreuzung parat und sperren, wenn nötig, die kreuzenden Wege und Straßen. Auch ihnen gilt großer Dank für das gute Gelinge der Läufe zwischen den Spielorten. Nach gut 75min haben wir den Landschaftspark in Duisburg erreicht. Der einzige Spielort mit zwei unterschiedlichen Plätzen, an denen Choreografien aufgeführt werden. Einmal eine sehr ruhige Darbietung zwischen den Bäumen neben dem (Tauch-)Gasometer. Am Ende dieses Teil kam ein sehr ruhiges Elemente, bei dem wir mit unseren Taschenlampen an den Bäumen auf und ab leuchteten. Sehr ruhig und irgendwie mystisch.

Speed Of Light III (by http://www.flickr.com/photos/ganymed)

Speed Of Light III by Uwe

Dann ging es über einen Schleichweg zu den Kiesbunkern. Die Choreografie erzählte schon eine richtige kleine Geschichte. Zumindest wussten wir das jetzt, nachdem Angus uns am Nachmittag nochmal die Idee dahinter erläuterte. Ruhige Musik und gleichmäßige Bewegungen wechselten mit starken Percussions und gewolltem Chaos unter den Läufern. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob jeder Zuschauer das offene Ende mit dem Sinn der unbekannten Zukunft erahnen konnte, aber das haben sich zumindest die Künstler hinter der Choreografie dabei gedacht.

Noch stehen wir um den riesigen Betonkegel. Die Musik wir leiser, die LEDs der Anzüge werden langsam runtergedimmt. Wir machen unsere Kopflampen aus. Ivana gibt per Funk das Kommando an die Leadrunner: „3 – 2 – 1 und raus“. Das Publikum reagiert auf das Ende der Performance mit großem Applaus – Gänsehaut, zentimeterdick! Wir verlassen gehend den Kiesbunker und machen uns auf den Weg zum Bus. Wir müssen einen Umweg gehen, da die Zuschauer den vorgesehenen Weg versperren. So voll ist es hier!

SOL Performancetag 3 (3)

SOL Performancetag 3 (3)

Auf dem Weg zum Bus applaudieren die Zuschauer immer noch weiter, manche rufen uns zu, wie toll es war. Und wir? Wir wissen genau, dass exakt in diesem Moment das Projekt offiziell zuende ist. Wir saugen noch einmal die Atmosphäre auf und genießen die durchweg positiven Reaktionen der Zuschauer.

Da der Bus noch nicht den Parkplatz verlassen kann, stehen wir noch eine Weile am Bus und es wird das erste Bier gereicht und Sektflaschen werden geöffnet. Da ich nur sehr selten überhaupt Alkohol trinke und später noch nach Hause fahren muss, trinke ich lieber mein Wasser und lassen den anderen ihren Spaß. Als Anerkennung für die Busfahrer, die ihren Job hervorragend gemacht haben, wurde schon früher am Tag ein kleiner Betrag eingesammelt und den beiden Fahrern jetzt übergeben.

SOL Performancetag 3 (4)

SOL Performancetag 3 (4)

SOL Performancetag 3 (8)

SOL Performancetag 3 (8)

Nach einer gefühlten Ewigkeit steigen dann alle in die Busse und es geht zum letzten Mal Richtung Herten. Das letzte Mal betreten wir im Rahmen des Projektes die Production Base. Nur noch einmal den Lightsuit wieder an den Haken hängen …

An diesem Abschlußabend fuhr ich natürlich nicht sofort nach Hause, sondern nahm an der kleinen Feier statt, die das Orga-Team für uns vorbereitet hatte. Wie sich rausstellte, war das nicht ein schnelles „Danke schön! Das war’s dann!“, sondern alle Verantwortlichen haben anerkennende Worte für das Projekt, die Ausführenden und die Läufer gefunden.

Die Ruhr Tourismus bedankte sich bei den Läufern für den Einsatz und die Energie, bei den beteiligten Werbeagenturen für die klasse Durchführung und bei der NVA für das gelungene Projekt. Das Projekt habe bundesweit für die Region positive Werbung gemacht und das Interesse der Medien sei enorm gewesen.

Dann sprach Angus Farquhar (künstlerischer Leiter der NVA) zu den Anwesenden. Er sagte, das Wichtigste des Projektes sei bereits in uns und wir haben es durchgezogen. Jeder sei ein Individuum, aber hier wurde jeder Beteiligte Teil des Projektes als Ganzes. Auch war es ein besonderes Gefühl, den Zuschauern Freude zu bringen und etwas, was sie zuvor noch nicht gesehen haben. Was er herausgefunden habe sei, dass alle Anwesenden gute Menschen sein und hart gearbeitet hätten ohne sich zu beschweren. Der glücklichste Moment während der Performances war für ihn immer „to be with the Läufers“.

Die NVA bedankte sich bei der Ruhr Tourismus und bei den Choreografen aus Deutschland (Pipo, Ivana und Wiebke), mit denen sie so eng zusammen gearbeitet haben. Und dann kam etwas, auf das ich – und vermutlich jeder andere an diesem Abend auch – gehofft hatte: es gab Präsente für die knapp 120 Läufer. Zu dem, was jeder für sich aus dem Projekt ziehen konnte, gab es ein exklusives Longshirt mit einem großen SOL Logo hinten und einen kleinen Logo vorne. Man verzeihe mir diese Oberflächlichkeit, aber darüber freute ich mich fast so sehr, wie über die Teilnahme an dem Projekt. Materieller Wert steht hier dem Wissen gegenüber, dass dieses Projekt in vielerlei Hinsicht einmalig war und für alle etwas Besonderes bleiben wird. Und das können wir nun auch nach Außen zeigen: „Ich war dabei!“

Für die Freunde von Statistiken und Zahlen hier noch ein paar Fakten:

  • 3,5 Tage technische Proben (ca. 16,5 Std.)
  • 3,5 Tage Genralproben (ca. 16,5 Std.)
  • 4 Veranstaltungstage
  • 7 Spielorte (inkl. Presseevent Kokerei Hansa)
  • 16km Laufen während der Performances (meine Aufzeichnung)
  • 34km Laufen zwischen den Spielorten (meine Aufzeichnung)
  • ca. 120 ultranette und motivierte LäuferInnen
  • ca. ein Dutzend Crewmitglieder
  • eine ganze Reihe von freiwilligen Helfern
  • zwischen 12 und 15 Tausend Zuschauer
  • Unmengen an Adrenalin, Spaß und gute Laune
SOL RegBands

SOL RegBands

Ob ich als Läufer nochmal teilnehmen würde, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Sollte es irgendwann eine Neuauflage von speed of light ruhr geben, wird es dann ganz bestimmt andere 120 LäuferInnen geben, die auf diese Gelegenheit seit 2013 gewartet haben. Es werden aber immer auch freiwillige Helfer gesucht. Edit: Ernsthaft, ich bin allerdings nicht sicher ob ich wirklich widerstehen könnte!

Ich könnte noch für eine ganze Weile weiterschreiben, aber vieles davon kann ich noch gar nicht in Worte kleiden. Ich kann aber definitiv sagen, dass mir speed of light ruhr weit mehr als nur riesigen Spaß gemacht hat und das trotz der ganzen Mühen für mich und mein direktes Umfeld. Ein solches Erlebnis, eine solche Erfahrung werde ich so schnell nicht wieder machen – ganz sicher! Ich habe auch nicht erwartet, dass diese knapp zwei Wochen meine Sicht auf das Laufen grundlegend verändern würden. Auch das kann ich noch nicht klar beschreiben. Ich konnte mich bisher nie über fehlende Motivation für den nächsten Lauf beklagen – davon kann auch meine Frau ein Lied singen. Es ist auch nicht, dass ist jetzt auf einmal nur noch durch einsame Wälder laufen, über Blumenwiesen hüpfen oder Wettkämpfe aus meinem Läuferleben streichen möchte – wer das wirklich glaubt, kennt mich sehr schlecht! Dafür liebe ich das Ruhrgebeat zu sehr und liebe den Adrenalinkick, wenn die Startpistole abgefeuert wird! Es ist viel mehr ein schwer fassbarer Aspekt des Laufens dazugekommen. Das Projekt hat einfach die Tür in diesen Raum aufgestoßen und plötzlich bedeutet Laufen mehr. Ich weiß, das klingt alles sehr pathetisch, aber genau das ist Teil meines neuen Laufgefühls und auch ein Grund für diesen Blog.

Um mich immer wieder an diese Erfahrung zu erinnern, werde ich in unregelmäßigen Abständen meine langen Läufe über die SOL Strecke Herten/Bochum führen. Geplant ist das einmal monatlich oder alle zwei Monate. Ihr vermutet richtig, dass es dazu hier jeweils einen kurzen Blogpost gegen wird. Habt ihr ähnliches geplant? Eventuell auf einer der anderen Strecken oder lauft ihr diese sowieso im Training? Lasst hören!

Um endlich ein Ende zu finden, möchte ich dem kompletten Orgateam des speed of light ruhr für die großartige Gelegenheit danken, Teil diese Projektes sein zu dürfen. Jeder Läufer hat ganz schnell seinen Platz in der großen Gruppe gefunden und wurde Teil des Ganzen. Aus meiner Sicht hat das Drumherum in all seinen Facetten (Catering, Betreuung der Läufer, Technik, Transport usw.) hervorragend geklappt. Dank der Ruhr Tourismus GmbH ist dieses geniale Projekt ins Ruhrgebeat gekommen und hat Läufer einmal anders bewegt, ganz ohne Wettkampfgedanke. Der NVA mit dem Team rund um Angus Farquahr möchte ich gratulieren zu der Idee von speed of light, welcher damit seinen großen Traum hat wahr werden lassen und das Laufen mit Kunst verbunden hat.

5 Gedanken zu „SOL „3 – 2 – 1 und raus“

  1. Das hört sich nach einem fantastischen Event an! Aber da steckt natürlich auch jede Menge Arbeit dahinter … Muss aber sicherlich toll gewesen sein Euch live zu erleben! Die Bilder können das sicherlich nicht wirklich zeigen, wie es vor Ort gewesen sein muss. Aber das Video hilft dann schon 🙂

    • Danke! Es war tatsächlich ein ganzes Stück Arbeit – und nicht nur für mich, sondern auch für meine Familie! Es gibt eine Menge guter Galerien im Netz, die schon einen sehr guten Eindruck vermitteln und dazu noch einen Haufen Videos! 🙂 VG

  2. Ich habe ja schon beiläufig immer auf Facebook mitbekommen, was du da so treibst. Um so schöner, hier mal eine Zusammenfassung davon lesen zu können. Was für eine intensive Vorbereitung! Aber habt ihr wirklich toll umgesetzt. Ich freue mich auch, davon in Zukunft häufiger mal etwas zu lesen. Es scheint nämlich eine durchweg interessante Veranstaltung zu sein. Die Bilder machen richtig Lust, mehr im Dunkeln rauszugehen.

    • Danke für den Kommentar Din! Es war wirklich ein bewegendes Event und intensiv allemal. Es folgen ja noch die Posts von den Proben, da kommt noch mal einiges dazu … 😉

  3. Danke für diesen schönen Bericht – genau so habe ich es auch erlebt (Blau 11). Was hatten wir für ein Glück, dabei gewesen sein zu dürfen! Und genau wie bei Euch hat sich auch bei uns die Gruppendynamik entwickelt – phantastisch; Teil eines Kunstwerkes zu sein – unglaublich; vor in Summe 15000 Zuschauern aufzutreten – gigantisch. Und erst deren Reaktionen… unvergesslich!

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